Volvo: 1.000 Stellen in Gefahr

18. Juli 2006, 16:30
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Die schwedische Ford-Tochter hatte bereits vor einem Jahr 1.500 Stellen gestrichen

Stockholm - Die schwedische Ford-Tochter Volvo will im Herbst rund 1.000 Stellen streichen. "Der Wettbewerb ist unglaublich hart und wir können die Preise nicht erhöhen - also müssen wir die Kosten drücken", sagte Volvo-Sprecher Olle Axelsson im schwedischen Rundfunk. Betroffen sind überwiegend Stellen in der Verwaltung. Volvo hatte bereits vor einem Jahr 1.500 Stellen gestrichen und hat derzeit noch 19.000 Beschäftigte in Schweden.

Unterdessen kündigte Volvo-Chef Fredrik Arp in einem Interview der Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" (Mittwochausgabe) an, dass die Marketingaufwendungen um eine Milliarde Kronen (rd 108 Mio Euro) in den kommenden Jahren aufgestockt werden sollen. Arp zufolge will der schwedische Autohersteller China, Russland sowie Australien, Südkorea und Taiwan als Märkte ins Visier nehmen. (APA/dpa)

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