Deutscher Tierschutzbund klagt auf Ermittlungsverfahren wegen "Bruno"

21. Juli 2006, 16:13
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"Wir wollen 100 Prozent Aufklärung" - Tierschutz-Präsident: Braunbär hätte betäubt werden können

Drei Wochen nach dem Abschuss des Bären "Bruno" hat der Deutsche Tierschutzbund Beschwerde gegen die Einstellung der Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft München eingelegt. Die Justiz habe die Vorwürfe gegen den bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf und andere nicht ausreichend geprüft.

"Wir wollen 100 Prozent Aufklärung"

"Wir wollen 100 Prozent Aufklärung", sagte Tierschutz-Präsident Wolfgang Apel am Dienstag. "Hier geht es um eine Grundsatzklärung, wie mit strengen tier- und artenschutzrechtlichen Vorschriften umzugehen ist, auch damit die Behörden zukünftig bei Artenschutzprojekten angemessen reagieren." Der Braunbär hätte an der Rotwand in leicht zugänglichem Gelände von einem bereit stehenden Narkoseschützen betäubt werden können. Es sei auch kein Notstand vorgelegen, weil "bis dato kein Menschenleben durch Bruno bedroht worden" sei. (APA/AP)

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