Mentoring-Programm für Medizinerinnen in Innsbruck

18. Juli 2006, 14:06
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Anmeldung bis Mitte August möglich

Innsbruck - An der Medizinischen Universität Innsbruck wird derzeit ein medizinspezifisches Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen aufgebaut. Frauen in gehobenen Funktionen sollen als Mentorinnen ihr Erfahrungswissen an Nachwuchswissenschaftlerinnen weitergeben und deren Karrierechancen fördern. Das Helene Wastl Mentoring-Programm, nach einer der ersten Innsbrucker Medizinerinnen benannt, dient damit auch der Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte an der Universität. Finanziert wird es durch das österreichische Wissenschaftsministerium.

Ärztinnen in Facharztausbildung, Postdocs und Habilitandinnen können sich bis einschließlich 16. August für das Programm anmelden. Über ein Jahr bietet das Programm einen organisatorischen Rahmen für das Mentoring und formalisiert die Beziehung zwischen Mentorin und Mentee bzw. einer Gruppe von Mentees. Daneben wird ein begleitendes Karierreprogramm angeboten, in dem Frauen akademische Schlüsselkompetenzen erwerben können. Das Konzept des Innsbrucker Programms basiert auf den Erfahrungen ähnlicher Projekte an anderen österreichischen Universitäten. Als Mentorinnen haben sich 23 ordentliche und außerordentliche Professorinnen gemeldet. (red)

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