Österreicher in Ostdeutschland von Rechtsradikalen geschlagen

18. Juli 2006, 12:31
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Angreifer entrissen Mann israelische Fahne

Königs Wusterhausen - Eine Gruppe österreichischer Touristen ist in Königs Wusterhausen im ostdeutschen Bundesland Brandenburg von zwei Jugendlichen mit rechtsradikalen Parolen beschimpft worden. Ein Mann sei durch Schläge leicht verletzt worden, berichtete die Polizei am Montag.

Ein Mann hatte eine israelische Flagge über die Schultern gelegt. Zwei unbekannte Männer, einer mit Glatze, der zweite mit kurz geschorenen Haaren, entrissen ihm die Flagge, beleidigten ihn mit antisemitischen Äußerungen und drohten, die Fahne anzuzünden.

Als ein Bekannter ihm half und die Fahne den Angreifern entriss, hätten die Jugendlichen zu schlagen angefangen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Volksverhetzung. (APA/dpa)

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