Hamas: Zerstörung Israels ist realistische Möglichkeit

18. Juli 2006, 06:42
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Delegierter im Iran: "Zionistisches Regime wie wildgewordener Stier"

Teheran/Wien – Nach Meinung von Abu Osama, Delegierter der radikalislamischen palästinensischen Terrororganisation Hamas in Teheran, ist die Zerstörung Israels nunmehr zu einer realistischen Möglichkeit geworden. "Die Aktionen der Hisbollah im Libanon und der Hamas in Palästina mit dem Ziel, das zionistische Regime auszulöschen, haben sich von einer als verlorenen geglaubten Sache in eine Sache verwandelt, die möglich ist", erklärte Osama nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur IRNA am Montag bei einem von iranischen Außenministerium veranstalteten Seminar.

"Zerstörung Israels ist realistische Möglichkeit"

Osama verwies auf die zwei "erfolgreichen" Aktionen der Hisbollah und Hamas, bei denen eine Reihe "zionistischer Militärs" getötet und drei israelische Soldaten gefangen genommen worden seien. Diese beiden Operationen hätten bewirkt, dass das "zionistische Regime" die Nerven verloren habe und sich wie "ein wild gewordener Stier" gebärde.

Die Hisbollah sei ihren palästinensischen Brüdern zur Hilfe zu kommen. Die offiziellen Institutionen der arabischen Länder hätten dagegen zu den vom "zionistischen Regime in Palästina begangenen Verbrechen" geschwiegen. Osama lobte die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah, die technisch ausgeklügelte Raketen verwende, die, wie das Hisbollah-Generalsekretär Seyyed Muhammad Nasrallah erklärt habe, auch entfernte Ziele in Israel erreichen könnten.

Der Hamas-Delegierte betonte, der Friedensprozess mit Israel sei gescheitert. Den Weg des Widerstands, den Hamas, Hisbollah und der Islamische Jihad eingeschlagen hätten, würde von einigen moslemischen Ländern unterstützt. (APA)

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IRNA

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