Optische Störungen: Gerüste und Sport

18. Juli 2006, 15:01
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Festspielpräsidentin ärgert sich vor allem über das Beach-Volleyball-Spiel am Kapitelplatz - Bürgermeister Schaden: Spiel sollte nicht während Probenzeit stattfinden

Salzburg - Die Salzburger Festspiele fühlen sich laut Medienberichten gestört: Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ärgerte sich vor allem über das Beach-Volleyball-Spiel am Kapitelplatz und "Jedermann"-Hauptdarsteller Peter Simonischek auch noch zusätzlich über das Gerüst am rechten Domturm. "Wir nehmen auf die Festspiele schon Rücksicht, aber die Stadt gehört nicht nur einer Institution, sondern ist Allgemeingut", sagte Bürgermeister Heinz Schaden (S).

Stau wegen Fußball-WM-Übertragungen

Leider habe sich durch die Fußball-WM-Übertragungen alles gestaut, "es war für das Beach-Volleyball-Event kein anderer Termin mehr möglich", meinte Schaden. Der Sportveranstalter habe jedenfalls von der Stadt die Auflage erhalten, nicht während der Probenzeit von "Jedermann" zu spielen, betonte das Stadtoberhaupt.

Werbeverbot verhinderte Transparent das Gerüst schmuckvoll verdeckt

Die Domfassade sei zwar erst vor einigen Jahren renoviert worden, dies jedoch fehlerhaft. "Das Baugerüst steht seit Herbst, und es wird noch einige Zeit dauern, bis man mit der Renovierung fertig ist", erklärte der Pressesprecher der Erzdiözese, Gottfried Aschauer. Ursprünglich sei mit den Festspielen und der Stadt vereinbart gewesen, dass ein Transparent, das die Fassade wiedergeben soll, das Gerüst verhängen sollte. Das wurde aber seitens der Stadt mit dem Hinweis auf das Werbeverbot auf Baugerüsten verhindert. "Jetzt wird das Baugerüst für die Zeit der Aufführungen mit einem weißen Schleier abgedeckt, so dass nur eine weiße Fläche zu sehen sein wird", so Aschauer. (APA)

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