Vier Tote bei Flugzeugabsturz auf Elba

19. Juli 2006, 08:55
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Privatflugzeug hatte Schwierigkeiten unmittelbar nach dem Start - Ursache vermutlich Motorschaden

Beim Absturz eines Privatflugzeugs auf der italienischen Mittelmeerinsel Elba sind drei Menschen aus Bayern und ein Austauschschüler aus Sri Lanka ums Leben gekommen. Wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Montag bestätigte, starben bei dem Unglück am Sonntagabend der Mediziner aus dem Landkreis Passau, sein Sohn, eine Freundin der Familie und der Austauschschüler. Ein weiterer Sohn wurde schwer verletzt.

Der 52 Jahre alte Arzt war mit der einmotorigen Maschine vom Typ Piper 46 Malibu auf dem Flughafen Marina di Campo in Richtung Deutschland gestartet. Nach Augenzeugenberichten geriet er gleich nach dem Abheben in Schwierigkeiten, aus dem Flugzeug soll Rauch aufgestiegen sein.

Der Pilot habe auf einem Feld noch eine Notlandung versucht. Für ihn selbst, den 23 Jahre alten Sohn, eine 20 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Amberg sowie einen 14-Jährigen aus Sri Lanka kam jede Hilfe zu spät. Sein 13 Jahre alter Sohn liegt den Angaben zufolge schwer verletzt in Livorno im Krankenhaus.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Behörden gehen jedoch von einem Motorschaden aus. (APA/dpa)

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