"Bach-Preisträger" kommen aus Italien, Estland und Island

16. Juli 2006, 17:43
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Insgesamt traten in Leipzig 109 junge Musiker aus 28 Ländern an

Leipzig - Die ersten Preise des diesjährigen Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig gehen nach Italien, Estland und Island. Das teilte die Jury am Samstag in Leipzig mit. Im Fach Cembalo gewann der Italiener Francesco Corti (21). Bei den Pianisten ging der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis an Irina Zahharenkova (30) aus Estland. Im Fach Violine/Barockvioline setzte sich Elfa Run Kristinsdottir (21) aus Island durch. Die Musiker tragen nun den Titel "Bach-Preisträger".

Der Musikwettbewerb war am 4. Juli eröffnet worden. In diesem Jahr traten 109 junge Musiker aus 28 Ländern in den Fächern Klavier, Cembalo und Violine/Barockvioline vor die Jury. Veranstalter des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs ist das Leipziger Bach-Archiv. Der Komponist Johann Sebastian Bach (1685-1750) verbrachte fast die Hälfte seines Lebens als Thomaskantor und städtischer Musikdirektor in Leipzig. Insgesamt wurden Preisgelder von 67.500 Euro sowie zahlreiche Sonderpreise vergeben. (APA/dpa)

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