40. Montreux Jazz Festival geht mit Besucherplus zu Ende

16. Juli 2006, 17:39
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Mehr als 100.000 verkaufte Eintrittskarten, mit Gratisveranstaltungen rund 230.000 Besucher

Montreux - Das 40. Montreux Jazz Festival ist am Samstag mit einem deutlichen Besucherplus zu Ende gegangen. Die Organisatoren gehen von mehr als 100.000 verkauften Eintrittskarten aus. Im vergangenen Jahr waren es mit 88.000 deutlich weniger. Gratisveranstaltungen mitgezählt, haben nach Schätzung der Veranstalter rund 230.000 Menschen die Konzerte und Veranstaltungen besucht.

In den vergangenen zwei Wochen traten bei dem traditionsreichen Festival am Genfer See an drei Orten mehr als 2.000 Musiker auf. Zum Abschluss spielten der spanische Flamenco-Gitarrist Paco De Lucia und die britische Rockband Deep Purple.

Ausnahmekünstler

Zur 40. Ausgabe des Festivals hatten sich zahlreiche Ausnahmekünstler angesagt, unter ihnen auch Altmeister B.B. King und der deutsche Jazztrompeter Till Brönner sowie Barbara Hendricks, Van Morrison und Randy Newman. Dazu kamen Auftritte prominenter Vertreter aus Rock und Pop wie Santana, Sting und Bryan Adams. "Neben großen Namen wie Diana Krall oder Chick Corea fielen auch junge Talente auf", urteilten die Veranstalter.

Festivaldirektor und -gründer Claude Nobs kündigte für das nächste Jahr eine neue Gewichtung der Festivalschwerpunkte an, um die finanzielle Schräglage des Festivals auszugleichen. Zwar liege die aktuelle Schlussbilanz noch nicht vor, doch stehe steht seit längerem fest, dass die nächste Ausgabe "nicht das 41. Montreux Jazz Festival, sondern das 40. + 1 Montreux Jazz Festival" sein werde. Was das genau heißt, teilte Nobs jedoch nicht mit. (APA/dpa)

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