Enger Plan und große Zuversicht

14. Juli 2006, 19:01
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Insgesamt 140 Millionen Euro werden für die vier österreichischen EURO-Stadien aufgewendet

Wien - Die Aufstockung der Arenen in Wals-Siezenheim (auf 32.700 Plätze) und Innsbruck (30.000 Plätze), die 2008 jeweils dreimal bespielt werden, schlagen mit je rund 30 Millionen zu Buche.

Die Adaptierung des Wiener Happel-Stadions, das sieben Spiele inklusive Finale am 29. Juni 2008 beherbergt, wurde mit 18 Millionen veranschlagt. Dafür wurde die Zuschauerkapazität des Finalstadions von rund 50.000 auf 53.000 erhöht. Im Fertigwerden ist ein 1600 Quadratmeter großer Zubau als Mediencenter für Fernsehen und Presse unterhalb der Tribünen. Der VIP-Klub wurde erweitert, er fasst nun 800 Personen.

Das lange wild umstrittene Stadion in Klagenfurt kostet 60 Millionen Euro, auch hier finden drei Spiele statt. "Es gab Schwierigkeiten bei der Fundierung, die mittlerweile gelöst sind. Jetzt geht es in die Höhe", sagte Porr-Generaldirektor Horst Pöchhacker zum Baufortschritt an der für 30.000 Zuschauer konzipierten Arena. Pöchhacker bestätigte die Aussagen der österreichischen EURO-Organisatoren, wonach die Fertigstellungstermine eingehalten werden können. "Die Zeitpläne sind eng, aber wir liegen richtig."Klagenfurt soll im Herbst 2007 spielbereit sein, Salzburg und Innsbruck sind im Sommer bzw. im Frühjahr des kommenden Jahres voll einsatzbereit. (lü - DER STANDARD PRINTAUSGABE 15./16.7.2006)

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