Fischer hofft weiter auf "staatsvertragskonforme Lösung"

21. Juli 2006, 13:26
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Bundespräsident: Das bisher Erarbeitete darf "nicht vom Tisch entfernt" werden

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hofft trotz des Scheiterns der politischen Verhandlungen weiter auf eine Lösung des Kärntner Ortstafel-Streits. Das bisher Erarbeitete dürfe "nicht vom Tisch entfernt" werden. Vielmehr müsse eine Gelegenheit gesucht werden, um eine "zufrieden stellende, staatsvertragskonforme Lösung auf breiter Basis zu finden", sagte Fischer bei einer Pressekonferenz nach einem Gespräch mit dem derzeitigen Vorsitzenden des Staatspräsidiums von Bosnien-Herzegowina, Sulejman Tihic, am Freitag in Wien.

Der Bundespräsident verwies darauf, dass eine "beträchtliche Annäherung der Standpunkte" erzielt worden sei. "Und das begrüße ich." Auch wenn es jetzt nicht eine "vollständige Lösung in vollem Konsens" gebe, "ist doch bewiesen worden, dass das Problem nicht unlösbar ist", sagte Fischer. (APA)

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