Schlafes Schwester

14. Juli 2006, 12:25
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Studie der Universität Chicago zeigt, dass Frauen mehr schlafen als Männer - und dennoch zu wenig: Schlafdauer nimmt kontinuierlich ab

Washington - Menschen schlafen weniger, als sie sollten - und auch weniger, als sie selbst glauben. Eine Studie der Universität Chicago zeigt, dass Frauen mehr schlafen als Männer und die Schlafdauer insgesamt seit Jahrzehnten abnimmt. Dies schade der Gesundheit.

Durchschnittliche Schlafdauer

Im Durchschnitt verbrachten die StudienteilnehmerInnen zwar 7,5 Stunden im Bett. Messungen mit einem am Arm angebrachten Bewegungsmelder, einem so genannten Aktigraphen, zeigten jedoch, dass sie durchschnittlich nur 6,1 Stunden schliefen. Weiße Frauen schliefen dabei mit 6,7 Stunden deutlich mehr als weiße Männer, die nur auf 6,1 Stunden kamen. Bei schwarzen Frauen lag die Schlafdauer nur bei 5,9 Stunden, bei schwarzen Männern sogar lediglich bei 5,1 Stunden, wie das "American Journal of Epidemiology" berichtet.

Auftretende Probleme

Schlafmangel geht mit Konzentrationsproblemen, Lernschwierigkeiten und verringerter Aufmerksamkeit einher. Studien bringen zudem chronischen Schlafmangel mit Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck in Zusammenhang. (APA/AP)

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    Schlafmangel geht mit Konzentrationsproblemen, Lernschwierigkeiten und verringerter Aufmerksamkeit einher.
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