Alt-Aktionäre von Air Berlin - Kein Aktienverkauf

14. Juli 2006, 13:10
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Unternehmen stellt klar: Reduzierung der Anteile nur technischer Natur

Frankfurt - Die Alt-Aktionäre der Billigfluggesellschaft Air Berlin halten nach Unternehmensangaben unverändert rund 40 Prozent der Anteile. Die Angaben in einer Pflichtveröffentlichung in der "Börsen-Zeitung" vom Freitag über eine Reduzierung der Anteile von fünf Alt-Aktionären nach dem Börsengang Mitte Mai gingen nicht auf Aktienverkäufe zurück, erläuterte ein Sprecher des Unternehmens.

Die beim Börsengang für die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) vorgesehenen Aktien der Altaktionäre seien vorübergehend abgezogen worden, inzwischen aber wieder in den Bestand zurückgeflossen. Der Greenshoe wurde nicht ausgeübt.

Mit der Pflichtanzeige korrigierte Air Berlin eine frühere Mitteilung vom 31. Mai, in der zunächst von höheren Anteilen der Alt-Aktionäre die Rede war.

"Die Alt-Aktionäre sind ein halbes Jahr gebunden und haben auch keine Aktien verkauft", sagte der Sprecher. Unternehmenschef Joachim Hunold, der Reise-Unternehmer Johannes Zurnieden (Phönix-Reisen) und der Eigner Severin Schulte hätten ihre Anteile noch erhöht. Derzeit befänden sich gut 60 Prozent in Streubesitz.

Der Greenshoe von rund sechs Millionen Aktien war aufgrund der schleppenden Nachfrage nicht ausgeübt worden. Air Berlin hatte die ursprüngliche Preisspanne gesenkt. (APA)

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