700.000 Kubikmeter Fels vom Eiger gestürzt

14. Juli 2006, 10:54
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Absturzgebiet liegt weit außerhalb des Siedlungsgebietes

Grindelwald - Am Eiger bei Grindelwald in der Schweiz ist es am Donnerstag zu einem erwarteten ersten massiven Felssturz gekommen. Knapp ein Drittel der absturzgefährdeten rund zwei Millionen Kubikmeter Felsmasse stürzten auf den darunter liegenden Gletscher. Über dem Ort Grindelwald schwebte am Abend eine dicke Staubwolke.

Das Naturschauspiel wurden von zahlreichen Schaulustigen aus sicherer Entfernung beobachtet. Nach Angaben von Geologen stürzte die rechte Partie der seit Tagen aufreißenden Felsnase ab. Zu Tal gegangen sind nach Schätzungen der Experten etwa 500.000 bis 700.000 Tonnen Felsmasse. Das Absturzgebiet liegt weit außerhalb des Siedlungsgebietes. Weder Menschen noch Gebäude sind deshalb in Gefahr.

Ursache für die Spaltung des Berges sind offenbar Spannungen, die sich nach dem Rückgang des Gletschers entladen. Eindringendes Wasser trägt ebenfalls dazu bei, dass der Berg brüchig wird. (APA/dpa)

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