"Glatt&Verkehrt" in Krems

27. Juli 2006, 14:23
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Schwerpunkte "Ethnische Musik und Film", Russland-Tag und Wachauer Begegnungen - 25 Konzerte bis 30. Juli

Wien - Am Donnerstagabend hat in Krems wieder das Musikfestival "Glatt&Verkehrt" begonnen. Vom 13. bis 30. Juli finden an sechs Schauplätzen 25 Konzerte mit Musik aus vier Kontinenten statt, erwartet werden rund 6.000 Besucher.

Das zusammen mit Ö1 veranstaltete Festival findet heuer bereits zum zehnten Mal statt. Gruppen aus der ganzen Welt werden in den Wachauer Weinbergen auftreten. Die Stilrichtungen reichen von traditioneller Volksmusik über Jazz und Klassik bis zur Avantgarde, verbindender Bogen ist, dass "die Musik den Bezug zu ihren Wurzeln nicht verleugnet", so die Veranstalter.

Ethnische Musik und Film

Am Eröffnungsabend startet die Reihe "Ethnische Musik und Film" in Kooperation mit der Österreichischen Filmgalerie, die den Schwerpunkten Filme & Livemusik aus Finnland (13.-15. Juli) und Musikfilmen aus Lateinamerika (20.-22. Juli) gewidmet ist. Am 16. Juli beginnt im Stift Göttweig die "Werkstatt für Musikanten". Am 22. Juli gastieren die "Biermösl Blosn" beim Spitzer Marillenkirtag. Am 23. Juli folgen nachmittags Heurigenmusik bei Toni Zöhrer in der Sandgrube und abends Film & Musik im Klangraum Krems Minoritenkirche mit dem Muthspiel-Trio.

Das Hauptprogramm findet in der letzten Juliwoche (26. bis 30. Juli) wieder im Innenhof der Winzer Krems statt. Im Rahmen der Wachauer Begegnungen treten am 26. Juli Künstler mit Musikern aus der Region in einen "animierten musikalischen Dialog". Am Donnerstag (27. Juli) steht Russland auf dem Programm, so wird das Pokrovsky Ensemble - einer der besten russischen Chöre - eine Auswahl traditioneller Musik und eine Bearbeitung von Stravinskys "Les Noces" darbieten.

Weitere Höhepunkte des Festivals: Qawwali & Flamenco, die Musik der Molukken ("Gewürzinseln"), das holländisch-schottisch-sardische Projekt "Colla Voche" oder die Konfrontation indonesischer Gamelans mit baskischer Txalaparte und afrikanischem Balaphon, auf dem Programm stehen auch legendäre Musikerpersönlichkeiten wie der kubanische Pianist Omar Sosa oder das Natacha Atlas aus Ägypten. (APA)

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