Raffinerie Schwechat: Ursachenforschung nach Brand

14. Juli 2006, 13:39
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Feuer war nach eineinhalb Stunden gelöscht - Anlage habe Jahrzehnte lang einwandfrei funktioniert

Schwechat - Nach dem gestrigen Brand in der Raffinerie Schwechat sind am Freitag die Ermittlungen aufgenommen worden. In der betroffenen Rohöldestillationsanlage 4 war bereits Ende März ein Feuer ausgebrochen. "Die Anlage hat Jahrzehnte lang einwandfrei funktioniert, es wird daher genau geprüft, wie sich die Vorkommnisse ereignet haben", erklärte OMV-Sprecher Thomas Huemer.

Huemer erklärte, dass bei den Flammen am Donnerstag ein anderer Teil der Rohöldestillationsanlage betroffen war. Es handele sich generell um einen großen Komplex. Zur Erhebung etwaiger Schwachstellen und der Ursachenforschung wurde am Freitag ein Expertenteam eingesetzt. Wann ein Ergebnis vorliege, war jedoch noch nicht bekannt.

Das Feuer in der Raffinerie war um 15.21 Uhr ausgebrochen. 90 Feuerwehrleute brachten die Flammen rasch unter Kontrolle, Gefahr für Anrainer und die Umgebung bestand nicht. Personen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Wie lange die betroffene Anlage außer Betrieb sein wird, soll noch am heutigen Freitag feststehen.(APA)

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