26. Juli 2006, 14:07
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Die deutsche "Bild"-Zeitung will ab Freitag auf Fehler in der eigenen Berichterstattung hinweisen und diese richtig stellen. Dafür gibt es künftig eine eigene Korrekturspalte auf Seite 2, teilte die Axel Springer AG am Donnerstag mit.

"Bild ist eine große und schnelle Zeitung, die auf ein Netzwerk von rund tausend Journalisten zurückgreift", so Chefredakteur Kai Diekmann. "Und wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. In der Korrekturspalte sollen diese schnell und unkompliziert berichtigt werden."

Bisher wurden der "Bild" Fehler vor allem von außen vorgehalten. Profiliert hat sich dabei vor allem das "Bildblog" - bildblog.de. Dort werden tagtäglich "die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme", geordnet nach Kategorien, aufgelistet.

In den 90er Jahren unter Chefredakteur Udo Röbel hatte die Zeitung bereits einmal eine Korrekturspalte, die später allerdings wieder aus dem Blatt genommen wurde. Die "Bild"-Zeitung ist mit einer täglichen Auflage von rund 3,8 Millionen Exemplaren und über elf Millionen Lesern Europas größte Tageszeitung. (APA/AP)

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