Ferrero-Waldner "alarmiert" von Eskalation

14. Juli 2006, 13:50
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Kommissarin "verurteilt" Entführungen durch Hisbollah - "Maximale Zurückhaltung" beider Seiten gefordert

Brüssel - "Alarmiert" von der jüngsten Gewalteskalation zwischen Israel und dem Libanon hat sich EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner am Donnerstag in Brüssel gezeigt. "Ich verurteile ohne Reserve vor allem das Kidnapping der Hisbollah", sagte Ferrero-Waldner in einem Gespräch mit der APA. Dass Israel auf die Entführung reagiere, sei "verständlich". Dies sei aber auch "eine Frage des Ausmaßes".

Die Hisbollah müsse die beiden israelischen Soldaten frei lassen, forderte Ferrero-Waldner. Beide Seite müssten nun "maximale Zurückhaltung" üben und eine weitere Eskalation verhindern. Ich bin "schockiert vom Ausmaß der Gewalt", vor allem von dem Verlust unschuldigen Lebens, darunter von Kindern, und dem extensiven Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur auf der libanesischen Seite, sagte Ferrero-Waldner. Beide Seiten müssten internationales Recht einhalten und Zivilisten schützen. (APA)

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