Zum Thema Schlaf in der Kunst

21. Juli 2006, 12:22
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Salzburger Residenzgalerie präsentiert als Sommerausstellung "Süßer Schlummer"

Salzburg - "Süßer Schlummer" heißt eine Ausstellung zum Thema Schlaf in der Kunst, die übermorgen, Samstag (15. Juli), in der Salzburger Residenzgalerie eröffnet wird. 61 Grafiken, Plastiken, Fotografien, Videos, Schlaf-Accessoires und vor allem Ölbilder von 39 Künstlern sind ausgestellt - Ausgangspunkt dieser ansprechend locker gehängten Schau ist der Sammlungsbestand der Residenzgalerie. Kuratorin Erika Mayr-Oehring hat versucht, die magisches Anziehungskraft des Schlafes auf die Künstler vieler Jahrhunderte im Überblick darzustellen.

Infrarot und Öl

Der Bogen der Ausstellung reicht von der römisch-antiken Figur des Schlafgottes Hypnos über die mythologischen Darstellungen im Barock bis zu religiösen Darstellungen des Schlafes und "thermographischen" Aufnahmen mit Infrarot-Kamera von Stefan Reusse oder zeitgenössischen Ölbildern von Jürgen Klauke und Martin Schnur.

Das Titelbild der Ausstellung stammt aus der Sammlung Liechtenstein und ist von Friedrich von Amerling, der wie viele andere Künstler verschiedener Epochen ein schlafendes Kind als zentrales Motiv der künstlerischen Schlafforschung verwendet hat. Dazu kommen Arbeiten von Luca Giordano, Angelika Kauffmann, Franz Lerch, Hans Makart, Paloma Navares, Georg Jung oder Bernardo Strozzi. Abgerundet wird die attraktive kleine Schau mit einem Seitenblick auf Schlafutensilien der vergangenen 100 Jahre wie Wärmeflaschen aus Blech, diverse Schlafröcke, Schlafmützen und Nachthemden. (APA)

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