FPÖ braucht drei Abgeordnete oder 2.600 Unterschriften

19. Juli 2006, 09:06
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Vilimsky: Sind auf alle Eventualitäten vorbereitet

Wien - Um das Sammeln von rund 2.600 Unterstützungserklärungen könnte auch die FPÖ nicht herumkommen, wenn sie nicht drei Abgeordnete finden. Derzeit bekennen sich ja vom freiheitlichen Klub-BZÖ nur zwei Mandatare - Barbara Rosenkranz und Reinhard Bösch - zur FPÖ. Dem Vernehmen nach könnte aber der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn, der ein Parteifreier unter den Freiheitlichen ist, der FPÖ zu Hilfe eilen, womit die notwendigen drei Abgeordneten vorhanden wären. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky erklärte dazu auf Anfrage der APA: "Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet".

Ob man die drei Abgeordneten zusammen bekommt, konnte Vilimsky nicht sagen. "Wir werden sehen, wie sich die Dinge technisch entwickeln".

In einer Aussendung begrüßte Vilimsky den Wahltermin 1. Oktober. "Besser ein Ende mit Schrecken als ein schwarz-orangener Schrecken ohne Ende". Es sei gut, wenn Bundeskanzler Wolfgang Schüssel "endlich das Handtuch wirft und die Österreicher die Karten neu mischen können". Diese Bundesregierung sei durch die "künstlich geschaffene ÖVP-Satellitenpartei BZÖ ohnehin nicht demokratisch legitimiert". Es sei somit ein Akt der Demokratiehygiene, dass die Österreicher die Karten neu mischen. (APA)

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