Microsoft kommt Brüssel bei "Windows Vista" entgegen

31. Juli 2006, 10:29
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Änderungen für den europäischen Markt zugesagt - Softwarekonzern will keinen zusätzlichen Wettbewerbsstreit

Microsoft will, nach der zweiten Millionen-Strafe, offenbar keinen zusätzlichen Wettbewerbsstreit mit der EU-Kommission. Zu den von der Behörde kritisierten Entwürfen für das Microsoft-Betriebssytems "Windows Vista", das ab kommendem Jahr die bisherige Windows-Versionen ablösen soll, habe Microsoft der Behörde Änderungen für den europäischen Markt zugesagt, sagte Rechtsvertreter Brad Smith am Mittwoch in Brüssel. In einem bereits am 11. April an die Kommission gesendeten Brief sei speziell auf Darstellung und Druck von Dateien mit der Endung ".pdf" eingegangen worden. Dabei habe Microsoft mehrere Optionen angeboten, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen.

Beschwerden

Die Brüsseler Behörde hatte im März nach Beschwerden mehrerer Konkurrenzunternehmen Microsoft davor gewarnt, eine Vista-Version auf den Markt zu bringen, die mit dem EU-Wettbewerbsrecht nicht vereinbar wäre. Die Warnung bezog sich dabei insbesondere auf die Bündelung des eigentlichen Betriebsssystem mit weiteren Programmen wie zur Nutzung des Internets.

Windows und ...

Die von der Kommission 2004 gegen Microsoft verhängte Geldbuße bezog sich bereits unter anderem auf die automatische Auslieferung des Windows-Betriebssystems mit dem daran gekoppelten unternehmenseigenen Medienwiedergabeprogramm "Media Player". (APA)

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