"Love Doll": Verein Möwe überlegt Missbrauchs-Plakate

12. Juli 2006, 19:50
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Begleittext wird überprüft - Plakate sollen ab Ende nächster Woche aufgehängt werden

Wien - Der Verein "Die Möwe" denkt über Änderungen der "Love Doll"-Plakate nach, auf denen das Thema Kindesmissbrauch anhand einer kindlichen Sexpuppe thematisiert wird. Nachdem die Kampagne für empörte Reaktionen sorgte, werden die Plakate vor dem Aufhängen im öffentlichen Raum von Experten geprüft, erklärte "Möwe"-Präsidentin Martina Fasslabend. Unter anderem wird geprüft, ob der Zusatztext "Sie brauchen ihre Hilfe" zu wenig sichtbar ist.

Möglicherweise wird der Text vergrößert oder ergänzt, erklärte Fasslabend. "Ganz wichtig ist, dass die Botschaft unmissverständlich ist." Generell sei es wichtig, das Thema Kindesmissbrauch breit zu diskutieren, erklärte Fasslabend. "Österreich sollte nicht auf einen Fall Dutroux warten." (APA)

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