Deutschland verkauft bis zu 6,1 Prozent der Post

30. Juli 2006, 17:01
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Bundesanteil fällt auf bis zu 35,5 Prozent - Aktienkurs gab am Mittwoch nach

Frankfurt - Der deutsche Bund verkauft über die KfW Bankengruppe bis zu 6,1 Prozent der Aktien der Deutschen Post. Der indirekte Anteil des Bundes an dem ehemaligen Staatsunternehmen sinkt damit von derzeit 41,6 Prozent auf bis zu 35,5 Prozent. Das teilte die KfW am Mittwoch in Frankfurt mit. Käufer sind institutionelle Investoren wie zum Beispiel Versicherungen. Aus dem Verkauf des Pakets werden bis zu 1,5 Mrd. Euro erlöst. Gegen den Trend gab der Aktienkurs der Deutschen Post AG bis zum Nachmittag um fast zwei Prozent auf 20,45 Euro nach.

Im April hatte die KfW ein Anteilspaket von 4,5 Prozent der Deutschen Telekom an den US-Investor Blackstone verkauft. Derzeit hält die staatseigene Bank noch 16,6 Prozent an der Deutsche Telekom AG, der Bund selbst 14,6 Prozent. Aktienpakete im Bundesbesitz wurden in der Vergangenheit häufig bei der KfW "zwischengelagert", um sie dann einfacher verkaufen zu können. (APA/dpa)

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