PISA-Chef will nationalen Bildungsbericht

16. Juli 2007, 11:12
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Deutschland als Beispiel - Wichtigsten Bildungsdaten sollen im Abstand von zwei bis drei Jahren erhoben werden

Wien - Der Leiter des Projektzentrums für Vergleichende Bildungsforschung (ZVB) und österreichische PISA-Verantwortliche Günter Haider urgiert die Erstellung eines regelmäßigen nationalen Bildungsberichts für Österreich. Anlass dafür ist die erstmalige Publikation eines solchen in Deutschland.

In einem Bildungsbericht sollen im Abstand von zwei bis drei Jahren die wichtigsten Bildungsdaten dargestellt und kommentiert werden, so Haider in einer Aussendung. Diese könnten dann als Basis für bildungspolitische Diskussionen genutzt werden und als übersichtlicher Entwicklungs- und Rechenschaftsbericht dienen, der über Erfolg bzw. Misserfolg eingeleiteter Maßnahmen informiert.

Die Erstellung eines Bildungsberichts bildete einer der Forderungen der von Haider geleiteten Zukunftskommission für das Schulwesen. Zuletzt machten sich auch die AHS-Direktoren sowie die SPÖ für einen solchen stark. Für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser soll ein solcher Bericht sowohl ein aktueller Leistungsbericht als auch ein Masterplan für die Bildungspolitik der Zukunft sein, so der SPÖ-Politiker in einer Aussendung. (APA)

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