Rumsfeld lobt bei Stippvisite "Fortschritte"

14. Juli 2006, 13:55
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US-Verteidigungsminister führte Gespräche mit Soldaten

Bagdad/Kairo - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat bei einem unangekündigten Besuch im Irak am Mittwoch die Entwicklungen im Land gelobt. "Jedes Mal, wenn ich im Irak bin, sehe ich Fortschritte", sagte er nach Angaben des Nachrichtensenders CNN im Gespräch mit US-Soldaten.

Selbstmordattentat in Bagdad

Kurz nach Rumsfelds Ankunft auf einem Militärflughafen nördlich von Bagdad sprengte sich in der Hauptstadt ein Selbstmordattentäter in die Luft. Dabei wurden nach Polizeiangaben mindestens sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Es wurde erwartet, dass Rumsfeld mit der neuen irakischen Regierung über die Verbesserung der Sicherheit und die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte spricht.

Zum 13. Mal zu Besuch im Irak

Es ist der 13. Besuch von Rumsfeld im Irak seit seinem Amtsantritt als Verteidigungsminister. In den vergangenen Tagen sind bei zahlreichen Anschlägen im Irak mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Fall einer 15 Jahre alten Irakerin, die vermutlich von US-Soldaten vergewaltigt und ermordet wurde, hat in den Augen vieler Iraker den Ruf der USA weiter geschädigt. Vier US-Soldaten und ein aus der Armee entlassener Soldat müssen sich wegen des Vorfalls vor Gericht verantworten. (APA/dpa)

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