Umfrage: BZÖ und HPM würden Einzug ins Parlament nicht schaffen

12. Juli 2006, 15:26
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"News"-market-Umfrage: ÖVP 41 Prozent - SPÖ 36 Prozent - Grüne 11 Prozent

Wien - Obwohl BAWAG und ÖGB momentan ein wenig von ihrer Medienpräsenz eingebüßt haben, hat die SPÖ hinsichtlich ihrer Verluste bei der Wählergunst nichts wettmachen können. Einer aktuellen market-Umfrage zufolge, die in der neuesten Ausgabe des Wochenmagazins "News" veröffentlicht wird, hat sich die Kluft zwischen ÖVP und SPÖ verfestigt: Würde am kommenden Sonntag gewählt, kämen die Schwarzen auf 41 Prozent Wählerstimmen - die Sozialdemokraten auf 36 Prozent.

Grüne auf Platz drei

Auf Platz drei würden die Grünen mit elf Prozent folgen - die FPÖ tummeln sich bei fünf Prozent. Das BZÖ kann trotz seines medial engagierten Spitzenkandidaten Peter Westenthaler lediglich so viele Wähler begeistern wie der (noch?) nicht wahlkämpfende Hans-Peter Martin, nämlich drei Prozent. Beide würden damit an der Vier-Prozent-Hürde scheitern.

Aber noch besteht für alle Parteien Hoffnung, denn mehr als ein Drittel der Wähler, 37 Prozent, hat sich noch nicht entschieden, wo sie im Herbst ihr Kreuz machen wollen. Geht es nach dem Kanzler, sollte er sich wahrscheinlich für einen frühestmöglichen Wahltermin aussprechen, denn die Stimmungslage ist laut market derzeit äußerst günstig: Könnten die Österreicher ihren Kanzler direkt wählen, würden 41 Prozent Wolfgang Schüssel (V) ihre Stimme geben und lediglich 25 Prozent würden für Alfred Gusenbauer (S) votieren. 58 Prozent der 500 Befragten befürworten außerdem die Vorverlegung der Wahl. (APA)

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