Problem gelöst

12. Juli 2006, 18:02
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Politische Führung lenkte ein - Neues Sport-Gesetz vor Verabschiedung

Athen - Der amtierende Fußball-Europameister Griechenland darf vielleicht doch noch an der Qualifikation für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz teilnehmen. Der seit dem 4. Juli von der FIFA verhängte Bann über den griechischen Fußball könnte bald aufgehoben werden. Wie der Präsident des griechischen Fußballverbandes (HFF), Wassilis Gagatsis, am Dienstagabend schriftlich erklärte, sei das Problem mit der politischen Sportführung gelöst.

"Die Änderung des Sportgesetzes wird vom griechischen Fußballverband akzeptiert", hieß es unter anderem in einer auf der Internet-Seite des Verbandes veröffentlichten Erklärung. Am Dienstagabend sollte das ursprünglich umstrittene Sport-Gesetz auch formell vom griechischen Parlament verabschiedet werden. Dies schaffe die Voraussetzungen für die Aufhebung der Suspendierung durch die FIFA, berichtete der griechische Rundfunk. Der für den Sport zuständige griechische Vizeminister, Giorgos Orfanos, habe eingelenkt.

Die FIFA hatte am 4. Juli die griechische Nationalmannschaft und alle Klubs von allen internationalen Bewerben ausgeschlossen, da ihrer Ansicht nach mit dem ursprünglichen Sportgesetz die Unabhängigkeit des griechischen Fußball-Verbandes nicht garantiert sei. Die FIFA forderte, dass der griechische Verband allein über seine Belange entscheide. (APA/dpa)

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