Rund 19 Milliarden Euro flossen 2005 für Pensionen

12. Juli 2006, 15:00
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Beitragseinnahmen in der Höhe von 18,56 Milliarden Euro

Wien - Im Vorjahr sind 19,20 Mrd. Euro an über 1,68 Millionen ASVG-Pensionisten geflossen. 12,58 Mrd. Euro davon entfielen auf Alterspensionen, 3,78 Mrd. auf Invaliditätspensionen und 2,84 Mrd. auf Witwen- und Waisenpensionen, teilte die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in einer Aussendung am Dienstag mit. Nicht berücksichtigt sind bei diesen Zahlen die Beamten-Pensionen, die nicht über die PVA abgewickelt werden. Über Beiträge eingenommen wurden 2005 18,56 Mrd. Euro.

Der Anstieg an Beitragseinnahmen sei teils auf eine geänderte Beitragsabfuhr - ab 2005 ist der gesamte Pensionsbeitrag direkt an die PVA abzuführen - zurückzuführen, hieß es. Andererseits wurden ebenfalls durch das Pensionsharmonisierungsgesetz die Ersatzzeiten ab 1.1.2005 durch Teilversicherungen in der Pensionsversicherung ersetzt. Die Beitragsleistung für diese Zeiten ist vom Bund, von öffentlichen Fonds und vom Arbeitsmarktservice zu tragen. Der Bundesbeitrag ist im Gegenzug um 35,5 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro gesunken. Der eigene Verwaltungsaufwand ist mit 1,04 Prozent des Gebarungsvolumens 2005 zu den Vergleichsjahren 2003 (1,04 Prozent) und 2004 (1 Prozent ) nahezu unverändert geblieben.

Die Gesamtausgaben für Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge sind von 2004 auf 2005 um 8,6 Prozent auf insgesamt 422,6 Mio. Euro angestiegen. Dieser Anstieg stand im Zusammenhang mit einer stetig steigenden Anzahl an durchzuführenden Heilverfahren, hieß es in der Aussendung. Auf Grund der Auslastung der eigenen Einrichtungen der PVA wurden vermehrt Vertragseinrichtungen in Anspruch genommen. (APA)

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