Deutsche Verleger fordern besseren Schutz der Pressefreiheit

14. Juli 2006, 12:01
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Durchsuchungen höhlen Informantenschutz und Redaktionsgeheimnis aus - Sorge über Tabakwerbeverbot

Die Zeitungsverleger in Deutschland haben einen besseren Schutz der Pressefreiheit gefordert. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Zeitungsverleger, Dietmar Wolff, kritisierte am Dienstag in Berlin, Staatsanwälte ermittelten in Verlagen und Redaktionen oft "wie die Axt im Walde". Er appellierte an den Gesetzgeber, "aber auch an Richter und Staatsanwälte", der Pressefreiheit in Deutschland "den Stellenwert zukommen zu lassen, den sie verdient".

Sorge über Tabakverbot

Der Verband äußerte sich auch besorgt über das bevorstehende Tabakwerbeverbot durch die EU-Kommission. Wolff kritisierte, dass die Brüsseler Kommission sich einerseits dafür einsetze, die Bestimmungen gegen das Product Placement zu lockern, andererseits aber Werbeverbote erlasse, mit denen in Wirklichkeit ganz andere Vorhaben umgesetzt werden sollten. (APA)

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