Fokker-Absturz in Pakistan: Vermutlich Motorschaden

13. Juli 2006, 09:10
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Flugschreiber am Dienstag gefunden - Beim Absturz waren alle 45 Menschen an Bord ums Leben gekommen

Nach dem Absturz eines pakistanischen Passagierflugzeuges bei Multan deuten erste Untersuchungen auf ein Motorversagen hin. Das erklärte der Chef der pakistanischen Luftfahrtbehörde, Sohail Akhtar Nawaz, am Dienstag.

Die zweimotorige Maschine war am Montag kurz nach dem Start in der zentralpakistanischen Stadt Multan ein Feld gestürzt. Alle 45 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Der Flugschreiber und der Cockpit-Stimmenrekorder wurden am Dienstag in Multan gefunden, sie müssen erst ausgewertet werden. "Beide Geräte sind gut genug erhalten, um herauszufinden, was vor dem Absturz mit dem Flugzeug passierte", sagte der Sicherheitschef der nationalen Fluggesellschaft PIA, Shahnawaz Dara, am Dienstag. Weil die Piloten keinen Kontakt zum Tower aufgenommen hätten, sei der Stimmenrekorder besonders wichtig, um Aufschluss über die Ereignisse im Cockpit während der letzten Sekunden des Flugs zu erhalten.

45 Menschen gestorben

Die 1964 gebaute Fokker F-27 war am Montag zwei Minuten nach dem Start abgestürzt. Zur Auswertung der Aufzeichnungsgeräte sollen der pakistanischen Luftsicherheitsbehörde zufolge bei Bedarf auch ausländische Experten herangezogen werden. Die Untersuchung werde mindestens einen Monat dauern.

Augenzeugen berichteten, kurz nach dem Start seien Flammen aus der Maschine gekommen; diese scheine dann nach rechts gekippt zu sein. (APA/Reuters)

Nachelse

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