Vermutlich Opfer von Serienmörder Fourniret aus Brunnen geborgen

13. Juli 2006, 09:11
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DNA-Gutachten soll Identität klären

In Zentralfrankreich ist vermutlich eines der Opfer des Serienmörders Michel Fourniret geborgen worden. Wie Staatsanwalt Francis Nachbar am Dienstag berichtete, wurden bei Grabungen in einem zugeschütteten Brunnen in Bussy-en-Othe bei Auxerre Knochen und Kleidungsstücke gefunden. DNA-Gutachten sollen nun zeigen, ob es sich um die gesuchte Leiche der 17-jährigen Isabelle Laville handelt.

Die Ergebnisse werden laut Nachbar "in einigen Wochen" erwartet. Fourniret hatte den Mord gestanden und ausgesagt, er habe die Leiche in einen Brunnen geworfen. Er hatte den Ermittlern bei der Suche nach den sterblichen Überresten des Mädchens geholfen.

Der 64-jährige Fourniret soll zwischen 1987 und 2001 in Frankreich und Belgien mindestens sieben Mädchen und junge Frauen umgebracht haben. Bis auf Laville wurden alle Leichen bereits geborgen. Vermutlich Ende des Jahres soll Fourniret im nordfranzösischen Charleville-Mezieres vor Gericht kommen. (APA/AFP)

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