Skype für unterwegs auf USB-Stick

13. Oktober 2006, 10:22
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SanDisk bringt U3-Stick mit installiertem VoIP-Softphone - Einstellungen werden ebenfalls mitgenommen

SanDisk, Produzent von mobilen Speicherlösungen, bringt in Kooperation mit den VoIP-Anbieter Skype eine Art mobiles Internet-Telefon auf den Markt. SanDisk stattet dazu die neuesten Produkte der hauseigenen Smart Drives Serien Cruzer Micro und Cruzer Titanium mit dem Skype-Softphone aus. Bei den Speichersticks handelt es sich um sogenannte U3-Sticks, die es ermöglichen, Software direkt vom Stick aus zu starten. Die U3-Software wurden von SanDisk in Zusammenarbeit mit M-Systems entwickelt.

Zentral

Dank der Kooperation kann der Anwender mit dem USB-Stick auch die Skype-Software samt persönlicher Einstellungen und Kontakte immer mitnehmen. Das VoIP-Programm kann dann vom U3-Stick aus auf jedem PC gestartet werden. Das mobile Skype-Telefon richtet sich vor allem an Geschäftsreisende, Studenten sowie User, die auf mehreren unterschiedlichen Rechnern arbeiten, so das Unternehmen in einer Aussendung. Einzige Voraussetzung für die Nutzung von U3-Anwendungen sind die Betriebssysteme Windows XP oder 2000.

Mobil

"SanDisk sieht in der U3-Plattform den nächsten wichtigen Schritt für die mobile Nutzung von Computern", sagt Carlos Gonzalez, leitender Direktor für USB-Devices bei SanDisk. "Unsere Produkte ermöglichen es Anwendern, ihren gesamten persönlichen Desktop auf einem kleinen, praktischen USB-Stick mit ihren bevorzugten U3-Anwendungen, Einstellungen und Kontakten mit sich herumzutragen und mit jedem PC zu arbeiten, wo immer sie sind. Skype ist ein so nützliches Kommunikationsinstrument für Berufstätige und die gesamte mobile Generation, dass es ein unverzichtbarer Teil ihrer Arbeit und ihres digitalen Lebens geworden ist."

Anwendungen

Neben portablem VoIP-Telefon bieten U3-Sticks jedoch noch eine Fülle an Funktionen und Anwendungen. Bei U3-Devices wird besonders betont, dass mit dem Stick an jedem Computer gearbeitet werden kann ohne dabei Programme installieren und konfigurieren zu müssen. Zudem hinterlässt U3 keine Spuren auf dem HostPC. Der Einsatz des U3-Sticks in Internetcafès oder auf öffentliche PCs in einem Hotel sei sicherheitstechnisch also unbedenklich, so SanDisk. Um die Installationsfreiheit zu gewährleisten, müssen die benötigten Applikationen jedoch in einer U3-Version vorliegen. (pte)

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SanDisk

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    foto: hersteller
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