Wieder Gefechte in Stadtvierteln Bagdads

12. Juli 2006, 14:59
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Moschee in Sunnitenviertel angegriffen - Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki hilte Rede zu Frieden und Einigkeit

Bagdad - Ungeachtet eines Aufrufs des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki zu Frieden und Einigkeit ist es am Montagabend in Bagdad wieder zu Schießereien gekommen.

Nach Angaben der Polizei griffen bewaffnete Männer eine schiitische Moschee in einen Sunnitenviertel im Westen der Stadt an. Andere erwiderten das Feuer. Ganz in der Nähe hatten Schiiten am Sonntag Dutzende Sunniten massakriert.

Maliki hatte zuvor gesagt: "Wir sind dazu bestimmt, in Brüderlichkeit zusammenzuarbeiten und den Terrorismus wie auch den Aufstand zu besiegen." Er sprach vor dem Regionalparlament der Kurden im Norden des Landes. Kurz vor seiner Rede waren bei Bombenanschlägen und Angriffen bis zu 25 Menschen in Bagdad getötet worden. Zwei Autobomben gingen dabei in Hochburgen der Schiiten-Milizen hoch, die als Erzfeinde sunnitischer Aufständischer gelten. (Reuters)

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