Sportliche Ausraster, eine Auswahl

10. Juli 2006, 19:00
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Unschöne Szenen gibt es des öfteren

  • Mike Tyson: Am 28. Juni 1997 biss der Boxer seinem US-Landsmann Evander Holyfield in der dritten Runde eines WM-Kampfs ein Stück des rechten Ohrs ab. Holyfield wurde zum Sieger erklärt, Tyson für 16 Monate die Lizenz entzogen, er musste drei Millionen Dollar Strafe zahlen.

  • Eric Cantona: Der französische Fußballstar Manchester Uniteds versetzte am 25. Jänner 1995 im Meisterschaftsspiel gegen Crystal Palace einem Zuschauer in Kung-Fu-Manier zwei Fußtritte und wurde daraufhin international bis 30. September '95 gesperrt.

  • Jeff Tarango: Beim Tennisturnier in Wimbledon 1995 verließ der US-Amerikaner während des Drittrundenspiels gegen den Deutschen Alexander Mronz nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung den Platz, während er den Schiedsrichter wüst beschimpfte. Von Tarangos Frau bekam der Referee ein paar Ohrfeigen.

  • Francesco Totti: Harmlos? Aber besonders unschön! Der Italiener bespuckte im EM-Spiel 2004 den Dänen Christian Poulsen, bekam dafür drei Spiele Sperre, hätte also im Semifinale wieder dabei sein können. Doch Italien schied noch in der Vorrunde aus.

  • Mohsen Faraji: Der jüngste Bundesliga-Skandal. Der spätere Absteiger Admira hat am 15. April 2006 gegen Wacker Tirol 1:1 gespielt, nach dem Spiel wurde auf dem Feld geprügelt, Ersatz- und Amateurspieler in Zivil waren involviert. Der Admira-Iraner Mohsen Faraji, der den Tiroler Andreas Hölzl trat, wurde 20 Spiele gesperrt - Rekordstrafe. (DER STANDARD Printausgabe 11. Juli 2006)
    • Kick it like Cantona.

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