Brasilien: Ministerielle Tipps zum Freier-Fang

10. Juli 2006, 13:59
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Arbeitsministerium leitete Sex-Arbeiterinnen auf ihrer Website u.a. an, Parfüm zu benutzen

Sao Paulo - Das brasilianische Arbeitsministerium hat Prostituierten im Internet Tipps zum erfolgreichen Umgang mit Kunden gegeben. Die Zeitung "Estado" berichtete am Samstag, das Ministerium habe den Prostituierten beispielsweise geraten, die Kunden mit Kosenamen anzusprechen, sie mit Parfüm zu betören und ihren Wunsch nach Stille zu respektieren. Außerdem gab das Ministerium Ratschläge, wie die Frauen ihr Geld gut anlegen könnten.

Auf Grund der Berichterstattung von "Estado" sperrte das Ministerium die Internet-Seite umgehend. In einer E-Mail an die Zeitung erklärte das Ministerium, Prostitution auf keinen Fall fördern zu wollen. Der Text sei noch unter der Vorgängerregierung erstellt und erstmals 2002 im Internet veröffentlicht worden. Prostitution ist in Brasilien nicht strafbar. Das Land kämpft aber mit neuen Gesetzen gegen die weit verbreitete Kinderprostitution. (APA/AFP)

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Estado

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