"Klinsi, das war schweinimalig!"

9. Juli 2006, 12:39
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Internationale Pressestimmen zum Match um Platz drei

DEUTSCHLAND
  • "Bild": "Ihr seid unsere Weltmeister! Klinsi, das war schweinimalig! Das kleine Finale wurde zum großen Jubel-Abschiedsfest! Dieses 3:1 über Portugal war ein toller i-Punkt auf eure fantastische WM! Und das letzte Spiel von Torwart-Titan Oliver Kahn im Nationaltrikot."

  • "Süddeutsche Zeitung": "Drei auf einen Streich - Deutschland ist WM-Dritter: Zweimal traf Schweinsteiger selbst, einmal wurde sein Torschuss von einem Portugiesen zum Eigentor abgefälscht... Die "Weltmeister der Herzen" haben Fußball-Deutschland nach einer Galavorstellung von Bastian Schweinsteiger noch einmal in Party-Laune versetzt."

  • "Welt am Sonntag": "Traumhafter Abschied von der WM - Deutschland besiegt Portugal 3:1 und wird Dritter. Die WM hat den deutschen Fußball verändert. Was bleibt vom Sommer der Liebe? Zum Abschied gab es noch einmal ein kräftiges Beben auf der nach oben offenen Euphorieskala."

    PORTUGAL

  • "Record": "Die portugiesische Nationalelf hat sich mit einer bitteren Niederlage von der WM verabschiedet. Obwohl Portugal das Spiel dominierte, waren die Deutschen besser im Angriff. Schweinsteiger war der Spieler des Tages."

  • "Publico": "Auf der Zielgeraden ist Portugal gescheitert. Es hat sich gezeigt, dass die Niederlage gegen Frankreich Spuren hinterlassen hat, zumindest was die Moral der Spieler angeht. Dennoch ist der vierte Platz ein würdiges Ergebnis."

  • "O Jogo": "Danke, und das für immer!"

    SPANIEN

  • "El País": "Deutschland umarmt Schweinsteiger. Nach einer Etappe der Niedergeschlagenheit bestätigt der dritte Platz bei der WM den Auftrieb und den Optimismus der Nationalelf."

  • "Marca": "Ein genialer Schweinsteiger hat aller Welt gezeigt, Klinsmann inklusive, dass er die Zukunft des deutschen Fußballs an den Stiefeln hat. Es war seine Art, dem Trainer die Ohren lang zu ziehen, nachdem Klinsmann ihn gegen Italien zunächst geopfert hatte."

    BRASILIEN

  • "Estado de Sao Paulo": "Deutsche und Portugiesen haben sich in würdiger Form verabschiedet. Die Hausherren waren effizienter und verließen die Bühne erhobenen Hauptes, obwohl sie das Hauptfest am Sonntag in Berlin verpasst haben. Das Team, das Jürgen Klinsmann fast in letzter Sekunde zusammenstellte, war nicht brillant. Aber es hat der germanischen Tradition Ehre gemacht, wettbewerbsfähige Mannschaften zu präsentieren."

  • "O Globo": "Der portugiesische Traum, den dritten Platz der WM 1966 zu wiederholen, hat sich nicht erfüllt. Dafür war der sechsfache Weltmeister Michael Schumacher im Stadion, als sich Deutschland diesen Platz sicherte."

  • "Folha de Sao Paulo": "Deutschland beendete den Feldzug in heimischen Stadien mit dem Gefühl der erfüllten Pflicht. Der letzte Sieg der Gastgeber bestätigte den Klimawechsel, den sie im Laufe des Turniers erlebte. Ohne viel Vertrauen gestartet, hat Deutschland die Fans mit Arbeit und voller Hingabe erobert."

    ITALIEN

  • "La Gazzetta dello Sport": "Deutschland ist Dritter - und ein großes Fest beginnt.(...) Es ist nicht der Weltmeistertitel, aber immerhin ein dritter Platz, den sich Deutschland verdient erobert hat, nach allem, was die Mannschaft bei dieser WM und auch in diesem Spiel gezeigt hat."

  • "La Repubblica": "Deutschland freut sich über den dritten Platz. (...) Das Spiel zählte nur für die Ehre und für den Stolz - und war deshalb viel zu leicht: Es war klar, dass Deutschland gewinnen würde. Das 3:1 beweist, dass die Deutschen voll da sind und immer da sein werden, wie auch vier auf der Tribüne sitzende Männer bewiesen, die sich vier verschiedene Jahreszahlen für eigene WM-Titel auf die nackte Brust geschrieben hatten: 1954, 1974, 1990 - und 2010."

    GROSSBRITANNIEN:

  • "The Times": "Deutschland verabschiedet sich mit Stil. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille hat Deutschland seiner Bevölkerung den größtmöglichen Trost gegeben."

  • "The Sunday Telegraph": "Deutschlands letzter Tusch. Das war der Wohlfühlsieg, den die Deutschen nach diesem Turnier, in dem sie alle Erwartungen übertroffen hatten, so dringend gebraucht haben."

  • "The Observer": "Es heißt, an das Spiel um den dritten Platz könne sich hinterher nie jemand erinnern. Aber Jürgen Klinsmann wird dieses Spiel nie vergessen, und nicht nur, weil seine Mannschaft zu bester Form gefunden hat."

  • "The Daily Mail": "Die Niederlage von Portugal kann als Beweis dafür angesehen werden, dass sich Betrug nicht immer lohnt. Das war wahrscheinlich das erste Mal, dass eine Mehrheit von Engländern dafür war, dass Deutschland ein Fußballspiel gewinnt."

  • "News Of The World": "Das Spiel um den dritten Platz war für die Deutschen der emotionale Abschied von einem Turnier, das sie mit so viel Stolz und Leidenschaft ausgerichtet haben - und zugleich der Abschied von Torwart Oliver Kahn."

    FRANKREICH

  • "L'Equipe": "Der ideale Abgang. Ein letztes Feuerwerk gegen Portugal, einen besseren Schluss-Strich konnte Deutschland nicht unter diese WM setzen."

  • "Le Journal du Dimanche": "Deutschland hat seine WM zu Hause perfekt abgeschlossen. Der unglaubliche Monat des Feierns geht auf saubere und edle Weise zu Ende. Letzte Großeinstellung auf den Wald der deutschen Fahnen im Stadionrund."

  • "Le Parisien": "Die Deutschen auf dem Podium. Anders als ihre glorreichen Vorgänger von 1966 haben die Portugiesen das diesmal nicht geschafft. Sie überlassen den Deutschen den letzten Erfolg, gefeiert von einem ganzen Volk."

    ARGENTINIEN

  • "Olé": "Deutschland hat ein tolles Ende seiner WM hingelegt. Es hat den dritten Platz erkämpft, stellt voraussichtlich mit Klose den Torschützenkönig, und die FIFA hat Podolski zum besten Nachwuchsspieler gewählt. Das sind alles Gründe zum Feiern, und so hat es das Publikum auch gesehen: Bei jeder Aktion von Oliver Kahn gab es großen Applaus, und der Sieg wurde fröhlich gefeiert."

  • "Clarín": "Deutschland hat mit dem Erfolg über Portugal das Siegerpodest erklommen."

  • "La Nación": "Deutschland hat ein großartiges WM-Turnier hingelegt. Aufrecht hat es sich von der WM verabschiedet, und das mit einem neuen Helden. Sicher kann dieser Sieg nicht ganz die Trauer über die Niederlage gegen Italien vergessen machen, aber er war ein großer Trost für viele Deutsche. Sie sahen eine Mannschaft, die sich mit einem Lächeln von ihren Fans verabschiedete."

    SCHWEIZ

  • "SonntagsZeitung": "Das Team von Trainer Jürgen Klinsmann konnte sich feiern lassen. Die Deutschen drehten in der zweiten Halbzeit richtig auf, zeigten mehr Biss und Siegeswillen. Allen voran Bastian Schweinsteiger. Bei seinem Distanzschuss in der 56. Minute sah Portugals Torhüter Ricardo allerdings nicht gut aus."

  • "NZZ am Sonntag": "Es entstand zu Beginn eine unverkrampfte, temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Vielleicht fehlte manchmal das klare Konzept. Auch ohne die verletzten Ballack, Mertesacker, Friedrich und Borowski stellten die Deutschen das klar bessere, abgeklärtere, willigere Team."

  • "SonntagsBlick": "Panzerfußball. Die Deutschen feiern Jürgen Klinsmann als Reformer ihres Fußballs. Dabei ist er bloß ein Sepp Herberger der Spaßgesellschaft."

    NIEDERLANDE

  • "Telegraaf": "Dass das Deutschland des Bäckersohnes Jürgen Klinsmann durch Treffer von Ass Bastian Schweinsteiger und einem Eigentor von Petit mit dem dritten Platz davonkam, war, ganz vorsichtig gesagt, glücklich."

    SCHWEDEN

  • "Expressen": "Eigentlich bestand schon beim Einlaufen ins Stuttgarter Stadion kein Zweifel, wer hier gewinnen würde. Diese junge deutsche Mannschaft hat das Zeug zu künftigen Meisterschaften."

    DÄNEMARK

  • "Jyllands-Posten": "Schweinsteiger verschaffte sich wahrlich einen guten Abgang nach seiner schwachen Leistung vorher im Turnier. Nachdem es nicht zum großen Finale gereicht hat, erwies sich das kleine als auch nicht so schlecht."
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