Peacecamp mit israelischen und palästinensischen Jugendlichen

13. Juli 2006, 06:41
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Zehntägige multikulturelle Begegnung im Waldviertel

Wien - Bereits zum vierten Mal findet heuer das "Peacecamp" statt, eine zehntägige multikulturelle Begegnung mit Jugendlichen aus Israel, Palästina, Ungarn und Österreich. Auf Initiative von Hadassah Austria, einer österreichisch-israelischen medizinischen Hilfsorganisation, sollen die Teilnehmer des diesjährigen Friedenscamps vom 15. bis zum 25. Juli in Franzen im niederösterreichischen Waldviertel unter anderem Wege der Kooperation und Verständigung finden und erproben.

Unterstützt wird das von der Wiener Psychotherapeutin Evelyn Böhmer-Laufer organisierte Projekt von der Europäischen Union, dem Bildungsministerium und der Karl-Kahane-Stiftung. Ziel von "Peacecamp 2006" ist es, Vorurteile abzubauen und die Jugendlichen aus der nahöstlichen Krisenregion und aus Europa mit der Kultur und Geschichte wie auch mit Biografien von Menschen aus anderen Kulturkreisen vertraut zu machen. In kreativen und sportlichen Aktivitäten, gruppendynamischen Übungen und zahlreichen Diskussionsrunden sollen kulturelle, religiöse und nationale Verschiedenheiten, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten entdeckt und Aspekte der jeweiligen Identitäten ergründet werden.

Vor Abschluss des internationalen Workshops wird am Sonntag (23. Juli) im Jugendgästehaus in Franzen ein "Tag der Offenen Tür" stattfinden. (APA)

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