Holender: Wiener Mozartjahr "nervt mich wahnsinnig"

8. Juli 2006, 16:31
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Wiener Staatsoper bringt Reimann-Oper nach Grillparzers "Medea" - Uraufführung in der Saison 2009/10

Wien - Jenes Werk von Aribert Reimann, das in der letzten Saison von Direktor Ioan Holender an der Wiener Staatsoper 2009/10 uraufgeführt werden soll, ist fixiert. Der 70-jährige deutsche Komponist werde für die Staatsoper eine Oper nach Grillparzers "Medea" schreiben, sagt Holender in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten". Dies sei am 27. Juni vereinbart worden.

Zum bevorstehenden "Mozart 22"-Zyklus der Salzburger Festspiele sagt Holender: "Es interessiert mich nicht alles, weil ich kein Wissenschafter bin und mich interessiert auch keine enzyklopädische Darstellung von all den Werken, die ein Komponist - egal wer das ist - geschrieben hat. (...) Mich interessiert die 'Gans von Kairo' nicht einmal, wenn die Netrebko die Gans ist." Über das Wiener Mozartjahr sagt der Staatsoperndirektor: "Das nervt mich wahnsinnig. Das ist schon erschöpft, jeder Gedanke und jede Idee war schon jetzt, dabei sind wir erst bei der Hälfte des Jahres angekommen." (APA)

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