Justiz droht mit Streik

13. Juli 2006, 11:14
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Wegen angespannter Personalsituation

Wien - Die Justizverwaltung droht wegen der angespannten Personalsituation mit Kampfmaßnahmen. Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat am Donnerstag einen Vorratsbeschluss dafür gefasst. Das Gremium genehmigte der Bundessektion Justiz auch, kurzfristig allfällige "gewerkschaftliche Maßnahmen" im Einvernehmen mit dem Präsidium der GÖD setzen zu können.

Damit will man dem dringenden Personalbedarf Nachdruck verleihen. Hintergrund des Beschlusses ist die Tatsache, dass man ursprünglich mit einem Übertritt von 200 bei der Bahn nicht mehr benötigten ÖBB-Bediensteten in die Justizverwaltung gerechnet hatte, tatsächlich hatten sich aber nur 18 ehemalige ÖBB-Bedienstete zu diesem Wechsel bereit erklärt. (red)

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