Kaffee als Medizin

Redaktion, 22. Dezember 2006, 13:24
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    Koffeinfreie Sorten würden verstärkt gegen Diabetes wirken.

Laut einer deutschen Studie schützt Kaffee vor Altersdiabetes und Parkinson - US-Studie: Koffeinfreie Sorten sollen verstärkt wirken

Stuttgart - Starker Kaffee kann durchaus medizinische Wirkung entfalten. Unter Wissenschaftern wird bereits diskutiert, ob das in großer Menge zu Unregelmäßigkeiten im Herzschlag führende Getränk bei mäßigem Konsum vor Zivilisationskrankheiten schützen kann. Der Arzneispezialist Matthias Bödding von der Universität Homburg/Saar verweist in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift" auf eine neuere Studie, wonach vier bis sechs Tassen täglich das Diabetes-Risiko um 30 Prozent reduzieren. Zudem erkrankten starke Kaffeetrinker seltener an Parkinson.

 

Schließlich sei das mit dem Koffein verwandte Theophyllin ein verbreitetes Asthmamittel, berichtet der Experte. Auch in manchen Schmerzmitteln sei Kaffee enthalten. Und auch wenn Kaffee für Kinder als ungeeignet gelte, setzten Mediziner Koffein durchaus bei Frühgeborenen ein - als anregendes Mittel bei zu schwacher Atmung und zu langsamem Herzschlag. Schwangere und stillende Mütter sollten dagegen nicht mehr als ein bis zwei Tassen pro Tag trinken, da Koffein in den Blutkreislauf des Ungeborenen übertrete oder über die Muttermilch schreiende Säuglinge zusätzlich anstachle, warnt Bödding.

US-Studie

Verantwortlich für diesen Effekt ist einer amerikanischen Studie zufolge allerdings nicht der Inhaltsstoff Koffein. Koffeinfreie Kaffeesorten schützten die Teilnehmerinnen in der Untersuchung sogar noch stärker als konventionelle Arten.

Die Forscher der Universität von Minnesota in Minneapolis untersuchten das Diabetes-Risiko von fast 29.000 Frauen über einen Zeitraum von elf Jahren. Die Frauen beantworteten zu Beginn der Studie Fragen hinsichtlich ihrer Ernährung und Lebensweise. Im Untersuchungszeitraum erkrankten mehr als 1.400 Teilnehmerinnen an Diabetes vom Typ 2.

Magnesium

Der Konsum von mehr als sechs Tassen Kaffee senkte das Risiko im Vergleich zu Kaffee-Abstinenz um 22 Prozent, wie die Zeitschrift "Archives of Internal Medicine" berichtet. Unter den Teilnehmerinnen, die täglich mehr als sechs Tassen koffeinfreien Kaffee tranken, trat die Erkrankung sogar um 33 Prozent seltener auf. Der Schutzeffekt beruht möglicherweise auf dem im Getränk enthaltenen Magnesium, vielleicht aber auch auf anderen Inhaltsstoffen, die den Kohlenhydrat-Stoffwechsel ebenfalls positiv beeinflussen. (APA/AP)

doc doc
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17.7.2006, 23:08

wenn dem so ist muss ich mindestens hundert jahre alt werden. nur wird eine andere studie besagen,dass übermässiger kaffeekonsum nierenschädlich und cardiologisch bedenklich ist. man handelt sich also für einen vorteil mindestens zwei nachteile ein.
daher sollte man eher ein glas guten weines konsumieren-wahre medizin.

a.jones
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tagsüber kaffee und abends wein -

beides mit maßen.

ich fürchte, damit werde ich 100 jahre alt - das will ich aber gar nicht. ein schneller herzkaschperl mit ca. 75, das wär's.

können sie mir einen tipp geben, wie ich das punktgenau hinbekomme?

ubu roi
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"glaube nur die studie, die du selbst gefälscht hast" - so seh ich das.

Michael Holzermazr
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18.7.2006, 16:31
Gratuliere

besser hätte man es nicht formulieren können!
Prost!!

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