Robbie Williams versetze Christiania in Panik

17. Juli 2006, 13:05
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Kopenhagens alternative Bewohner dachten Polizei macht große Razzia

London - Ein Besuch von Popstar Robbie Williams hat die Bewohner des alternativen Kopenhagener Wohnviertels Christiania in Panik versetzt: Angesichts der vielen Sicherheitsleute, mit denen der Sänger auftauchte, dachten die Einheimischen zunächst, es gebe eine Polizeirazzia.

"Es gab in letzter Zeit viele Spannungen zwischen den Bewohnern und der Polizei", zitierte das britische Boulevardblatt "Sun" einen dänischen Journalisten. Als die Menschen dann die vielen Sicherheitsleute sahen, hat es zunächst einen Tumult gegeben. Relativ schnell hätten die Bewohner dann aber den Popstar erkannt und ihn freudig begrüßt.

Williams kaufte sih im Viertel einen Pullover mit der Aufschrift: "Rettet Christiania".

Der so genannte "Freistaat Christiania" ist eine alternative Wohnsiedlung auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Kopenhagen. Sie wurde 1971 von Hippies, Aussteigern, Anarchisten und Künstlern ins Leben gerufen. Neben dem ungezwungenen Lebensstil gilt das Viertel auch als Drogenumschlagplatz. (APA)

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    Robbie Williams

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