"Götter sind auf unserer Seite"

8. Juli 2006, 23:43
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Internationale Pressestimmen zu WM-Halbfinale Portugal gegen Frankreich

FRANKREICH:

  • "L'Equipe": "Das Tor ihres Lebens. Ein Zidane-Elfmeter und eine eiserne Abwehr machten es möglich, Portugal auszuschalten. Es bleibt noch das Finale, das letzte Spiel in Zidanes Karriere, das natürlich gewonnen werden muss. Stolz können die Bleus aber jetzt schon sein."

  • "France Soir": "Wir haben es ins Finale geschafft! Die Götter sind auf unserer Seite. Und die Italiener können jetzt schon einmal zittern."

  • "Le Parisien": "Wunderbar. Zidane katapultiert Frankreich ins Finale. Ein Frankreich, das spielt und gewinnt, ist schon eine schöne Sache."

  • "Libération": "Sonntag in Berlin. Eine unverhoffte französische Leistung."

  • "Le Figaro": "Das Finale krönt die Anstrengungen. Die Bleus wankten nicht. Eine wunderbare Ausbeute, die uns vor Glück taumeln lässt."

    DEUTSCHLAND:

  • "Bild": "Zidane Fußball Gott - Sonntag letzte Gala im Finale"

  • "Süddeutsche Zeitung": "Henry fällt, Zidane trifft - Dank eines Foul-Elfmeters darf "Zizou" weiter von einem glorreichen Abgang von der Fußball-Bühne träumen"

  • "Abendzeitung": "Der Star schießt Frankreich ins Finale. Es wird sein großer Abschied"

  • "tz": "Zidane öffnet das Tor zum Glück... Der Altstar trifft per Elfmeter gegen die Portugiesen"

    PORTUGAL:

  • "Jornal de Notícias": "Portugal hatte mehr verdient. Aber es fehlte das Quäntchen Glück. Das große Herz der Portugiesen hat nicht ausgereicht gegen die Kälte der Franzosen, die das Halbfinale als eine rein taktische Übung absolvierten."

  • "Público": "Ein tragischer Elfmeter hat Portugal um die Chance gebracht, um den Weltmeistertitel zu kämpfen. Unsere Elf machte aber auch einen erschöpften Eindruck."

  • "A Bola": "Weine nicht, Portugal!"

    SPANIEN:

  • "El País": "Entgegen den Prognosen steht Frankreich im Finale. Die Mannschaft hat sich gegen alle Kritiken und das generelle Misstrauen aufgelehnt. Die Franzosen waren nicht besser als die Portugiesen, aber daran wird sich bald niemand mehr erinnern."

  • "Marca": "Zinedine Zidane ist zum unbestrittenen König dieser Weltmeisterschaft geworden."

    ITALIEN:

  • "La Gazzetta dello Sport": "Zidane entscheidet per Elfmeter und eliminiert Portugal. Lieber Zizou, wir sehen uns am Sonntag. "

  • "La Repubblica": "Die Macht der Blauen. Zidane, der perfekte Elfmeter. Wir oder Frankreich: Finale gegen Zidane & Co. Italien trifft wieder auf einen lieben Gegner."

  • "Corriere della Sera": "Frankreich spielt wie die Azzurri. ... Die Revanche: Im Finale treffen wir auf den Tabu-Gegner Frankreich."

  • "La Stampa": "Das Finale heißt Italien-Frankreich, und der Albtraum Zidane kehrt zurück. Entscheidend gegen Portugal waren Zizou und Henry, der den Elfmeter-Sieg eroberte."

    GROSSBRITANNIEN:

  • "The Times": "Wie lautet das englische Wort für Schadenfreude? Der englische Fußball hat einigen Grund, den 1:0-Sieg von Frankreich über Portugal zu feiern."

  • "The Guardian": "Die alten Krieger aus Frankreich bekommen ihren finalen Höhepunkt. Frankreich hat die unheimliche Chance, gegen Italien den Weltmeistertitel zu gewinnen - und als Zusatzpreis zu beweisen, dass der Großteil der Welt Unrecht hat."

  • "The Sun": "Es ist kein großer Trost für uns Engländer - aber immerhin: Portugals Traum ist ausgeträumt. Und für Ronaldo, unseren Volksfeind Nummer eins, endete der Abend in Tränen."

  • "The Independent": "Es kann keine größere Abschiedsfeier geben als die von Zinedine Zidane an diesem Sonntag: Der alte grüblerische Maestro des französischen Fußballs wird auf der größtmöglichen Bühne "Au Revoir" sagen - im WM-Finale gegen Italien."

    SCHWEIZ:

  • "Tages-Anzeiger": "Die Franzosen mussten nicht leiden, um das 1:0 über die Zeit zu bringen. Obwohl sie in der zweiten Halbzeit kaum mehr Gutes für das Spiel getan hatten. (...) Frankreich zieht in das Finale gegen Italien ein. Die Geschichte dieser Mannschaft ist die Geschichte einer Wiedergeburt."

  • "Neue Zürcher Zeitung": "Die Verwandlung ist perfekt. Das ältliche Entlein ist endgültig wieder ein stolzer gallischer Hahn. (...) Man mag den Franzosen am Ende Verwaltungsmentalität oder allzu große Resultat-Orientiertheit vorwerfen. Ein Spiel mit dem Feuer war ihr Vorgehen jedoch kaum. Dafür waren die Portugiesen insgesamt zu ideen- und harmlos in ihren Bemühungen."

    NIEDERLANDE:

  • "De Volkskrant": "Leidenschaft, Erfahrung, Überzeugungskraft, Einheit und Klasse wiegen im Fußball schwerer als das Alter. Der Weltmeister von 1998 hat sich nach dem Fiasko von Südkorea vor vier Jahren (...) auf intelligente Weise wieder gefangen. Aber die Frage ist, ob das auch gegen Italien reicht."

  • "Telegraaf": "Komödie beendet. Zidane schießt portugiesische Schauspieler aus der WM."

    SCHWEDEN:

  • "Expressen": "Alter und Schönheit im Finale. Jetzt könnte uns in Berlin eine klassische Schlaftablette erwarten. Zwei Mannschaften, die auf Verlängerung, Elfmeterschießen und die abschließende Verbeugung warten. Wenn nicht eine doch 1:0 gewinnt."

  • "Aftonbladet": "Zidane war nicht genial, aber doch besser als ein durchschnittlicher Mittwochs-Zizou. Und das können viele schon nicht verkraften. Immerhin entschied dieser Spieler das Match."

    DÄNEMARK:

  • "Jyllands-Posten": "Vom Fiasko zum Finale. Zidane machte Unterschied aus. Zizou kann immer noch wunderbare Dinge mit dem Ball."

    SERBIEN:

  • "Vecernje novosti": "Die Franzosen haben mit vielen Problemen das Finale erreicht. Man hat den Eindruck, dass ein Torwart mit so viel Erfahrung wie Fabien Barthez das Halbfinale nur als Darstellung für die Fotografen verstanden hat. Er hatte viel Glück."

  • "Sportski zurnal": "Das Spiel ist auf jeden Fall ein historisches, weil es in Erinnerung bleibt als der vorletzte Auftritt in der Karriere eines der besten Spielers der Fußball-Geschichte - Zinédine Zidane. Was für ein Abschied wäre es mit der Trophäe des Weltmeisters in den Händen. Aber dazu werden auch die Italiener gefragt."

    POLEN:

  • "Rzeczpospolita": "Alter schadet nicht, wenn man den Mut zum Träumen hat. Frankreich, die älteste Mannschaft des Turniers, spielt am Sonntag im Finale gegen Italien um den Weltcup. Die Liste der französischen Helden ist lang, aber Thierry Henry hat das Recht, die Nase besonders hoch zu tragen."

  • "Gazeta Wyborcza": "Portugal griff an, schoss, hatte öfter den Ball, aber das brachte nichts. Gestern spielten die Franzosen weiser, hatten keine Schwachpunkte, wehrten erfolgreich die Angriffe des Rivalen ab. Das Team der Trikolore wartete auf einen geeigneten Moment, einen Fehler."

  • "Przglad Sportowy": "Das Tor von Zinedine Zidane gab Frankreich die zweite Chance in der Geschichte auf das Finale der Weltmeisterschaft. Die Portugiesen waren häufiger im Ballbesitz, schossen öfter auf das Tor, schafften aber nicht einmal ein Ausgleichstor."
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