El Salvador: Drei Tote bei Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen

15. Juli 2006, 11:32
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Demonstranten schießen mit automatischen Waffen auf Polizei: Hubschrauber getroffen - Kampfflugzeugeinsatz

San Salvador - Bei schweren Auseinandersetzungen mit demonstrierenden Schülern und Studenten sind in dem mittelamerikanischen Land El Salvador mindestens zwei Polizisten und ein Demonstrant getötet und zehn weitere Beamte verletzt worden. Aus der Menge der Demonstranten in der Hauptstadt San Salvador sei mit automatischen Waffen wie dem M-16 und der AK-47 auf die Polizisten geschossen worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Demonstranten, die gegen Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr protestierten, berichteten von einem toten Demonstranten und zahlreichen Verletzten.

Polizeihubschrauber getroffen

Die Demonstranten hätten auch Molotow-Cocktails gegen die Sicherheitskräfte eingesetzt, teilte die Polizei weiter mit. Ein Polizeihubschrauber sei von vier Kugeln getroffen worden. Als auch noch Kampfflugzeuge der Luftwaffe im Tiefflug über die Stadt hingwegzogen, fühlten sich politische Beobachter an den vor 14 Jahren beendeten Bürgerkrieg erinnert. El Salvadors Präsident Antonio Saca, beschuldigte die linksgerichtete Partei "Frente Farabundo Marti para la Liberación Nacional" (FMLN), hinter den Unruhen zu stecken. Auch in anderen Städten des Landes kam es zu Demonstrationen. (APA/dpa)

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    Schießerei vor der Universidad Nacional

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