29. August 2006, 14:28
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Graz - Während die Rektoren der Karl-Franzens-Uni, Alfred Gutschelhofer, und der TU Graz, Hans Sünkel, am Mittwoch ihre im Herbst startende Kooperationen im Bereich der Naturwissenschaften Chemie, Molekularbiologie und Erdwissenschaften präsentierten, fürchtet man an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät die "Zerstörung der Slawistik". Diese befürchten Grazer Slawisten nach Bekanntwerden der Pläne von Dekan Bernhard Hurch, die eine Zusammenlegung der Institute für südosteuropäische Geschichte, Klassische Philologie, Alte Geschichte und Archäologie vorsehen. Wobei laut eines Sprechers eines Protest-Komittees Russisch im neuen "Balkaninstitut"einfach abgeschafft werden soll.

Der Plan soll schon dieser Tage im Unirat erörtert werden. Im Büro Gutschelhofers kalmiert man: "Ohne breiten Konsens in der Fakultät wird nichts entschieden". (cms/DER STANDARD Printausgabe, 6. Juli 2006)

  • An der Karl-Franzens-Uni wird die Zusammenlegung mehrerer Institute diskutiert.
    foto: standard/philipp

    An der Karl-Franzens-Uni wird die Zusammenlegung mehrerer Institute diskutiert.

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