China will Gespräche statt Strafen

6. Juli 2006, 14:30
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Peking: UNO-Sicherheitsrat soll "die nötige Antwort" auf die Militärübungen geben

Peking - China setzt nach den heftig kritisierten nordkoreanischen Raketentests auf Gespräche statt Strafen. "Die Praxis zeigt, dass Dialog und Beratungen wirksame Mittel sind, um Probleme zu lösen", sagte die chinesische Außenamtssprecherin Jiang Yu am Donnerstag in Peking. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen solle "die nötige Antwort" auf die Militärübungen geben - aber diese Antwort solle dabei helfen, "Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu bewahren". Außerdem solle sie dazu beitragen, dass die diplomatischen Bemühungen "ein positives Ergebnis erbringen".

Die Vereinigten Staaten und Japan hatten zuvor einen Resolutionsentwurf für den Sicherheitsrat der UNO ausgearbeitet, der Strafen gegen Nordkorea vorsieht. Die kommunistische Regierung in Pjöngjang hatte am Mittwoch sieben Raketen getestet, darunter eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2, welche mit einer mutmaßlichen Reichweite von 4300 Kilometern die US-Bundesstaaten Hawaii und Alaska erreichen könnte. (APA)

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