Neues Infineon-Chipwerk in Malaysia wird Österreich-Tochter

27. Juli 2006, 14:27
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270 Malayen, die im neuen Infineon-Chipwerk zu arbeiten beginnen, sind in den vergangenen Monaten in Kärnten ausgebildet worden

Villach - 270 Malayen, die im neuen Infineon-Chipwerk in dem ostasiatischen Land Beschäftigung finden werden, sind in den vergangenen Monaten in Kärnten ausgebildet worden. Jetzt haben die letzten Teilnehmer an dem Schulungsprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem BFI Kärnten durchgeführt wurde, die Heimreise angetreten. Die Infineon Technologies Austria AG investiert in ihr Werk im "Kulim High Tech Park" rund 810 Mio. Dollar.

Das neue Chipwerk des Münchner Halbleiterkonzerns fällt in die Verantwortung Österreichs. Dies bedeute eine weitere Aufwertung des Standortes Villach als Infineon-Kompetenzzentrum, sagte Vorstandssprecherin Monika Kircher-Kohl. Es trage aber nicht Infineon Austria, sondern die Muttergesellschaft Infineon Technologies AG die Investitionen für das neue Werk.

Am künftigen Standort in Asien sollen Logik- und Leistungshalbleiter für den Automobil- und Industriebereich erzeugt werden. Laut Infineon München sind bis zu 1.700 Arbeitsplätze vorgesehen. Hauptaufgabe werde es in den kommenden Jahren sein, das hochmoderne Werk in Malaysia "möglichst schnell auf die Beine zu bekommen".

Infineon Österreich beschäftigt derzeit rund 2.700 Mitarbeiter. Seit vergangenem Jahr ist die Infineon Technologies Romania GesmbH in Bukarest eine 100-Prozent-Tochter, das Werk in Malaysia soll Anfang 2007 die Produktion aufnehmen. (APA)

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