Attentat mit "schießendem Kugelschreiber"

7. Juli 2006, 13:04
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Paar ging auf der Lerchenfelder Straße, als plötzlich ein Knall zu hören war

Wien - Von einem Projektil aus einem "schießenden Kugelschreiber" ist in der Nacht auf Mittwoch, ein 34-jähriger Mazedonier am Gürtel in Wien-Josefstadt ins Knie getroffen worden. Die Hintergründe des Schussattentats sind unklar, das Gewaltreferat des Kriminalkommissariats (KK) Mitte ermittelt, berichtet die Tageszeitung "Kurier".

Am Dienstag um 23.55 Uhr überquerte der 34-jährige Mazedonier mit seiner Freundin bei der Lerchenfelder Straße den Gürtel in Richtung Ottakring. Hinter dem Paar gingen drei junge Männer. Alle hörten plötzlich einen Knall. Der Mazedonier spürte Schmerzen im Knie und bemerkte eine Schusswunde aus der er blutete. Ein persönlich motiviertes Attentat gegen den Mann wird ausgeschlossen.

Die Polizei gab Großalarm auch die Kripo wurde mobilisiert. Zahlreiche Funkstreifen kreisten in der Gegend. Auf dem Gehsteig auf der Seite des 8. Bezirks fanden die Beamten schießlich die Tatwaffe - einen "schießenden Kugelschreiber" samt Patronenhülse. Nach dem Besitzer wird noch gefahndet. (APA)

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