USA lehnen Direktgespräche weiter ab

6. Juli 2006, 15:38
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Rice fordert Rückkehr Pjöngjangs zu Sechser-Verhandlungen

Washington - Die USA sehen nach dem nordkoreanischen Raketentest keinen Anlass für bilaterale Gespräche mit Pjöngjang. "Dies ist keine Angelegenheit zwischen den USA und Nordkorea, und wir werden es nicht zulassen, dass der nordkoreanische Führer es dazu macht", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow, am Mittwoch.

Außenministerin Condoleezza Rice forderte Nordkorea auf, an den Tisch der Sechs-Länder-Gespräche zurückzukehren. Pjöngjang habe sich verkalkuliert, wenn es darauf gesetzt habe, dass die internationale Gemeinschaft in ihrer Reaktion nicht einig sei. "Die Reaktion auf das nordkoreanische Handeln war äußerst deutlich", sagte Rice am Rande eines Gesprächs mit ihrem türkischen Amtskollegen in Washington. "Der Internationalen Gemeinschaft stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, um Nordkorea eine so gewagte Politik, die Fortsetzung seines Atomwaffenprogramms und des Raketenprogramms zu erschweren."

Rice hatte zuvor mit ihren Kollegen in Japan, China und Südkorea telefoniert, um zu erörtern, wie der diplomatische Druck auf Nordkorea erhöht werden kann. (APA/dpa)

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