Ungarns Regierung beschließt Verkauf des Eisenbahn-Frachtgeschäfts

27. Juli 2006, 15:32
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Erlöse aus dem Verkauf der MAV Cargo zur Rückzahlung eines Teils der von den Eisenbahnen aufgenommenen Kredite

Budapest - Ungarns sozialistisch-liberale Regierung hat am Mittwoch die Privatisierung der Fracht-Sparte der Ungarischen Staatseisenbahnen (MAV) beschlossen. Wie Wirtschaftsminister Janos Koka im Anschluss an die wöchentliche Kabinettssitzung erklärte, sollen die Erlöse aus dem Verkauf der MAV Cargo zur Rückzahlung eines Teils der von den Eisenbahnen aufgenommenen Kredite verwendet werden. Koka nannte keine Details über die Abwicklung der geplanten Privatisierung. Den Umfang der Kreditschulden der MAV bezifferte er mit 130 bis 150 Mrd. Forint (464 bis 536 Mio. Euro). (APA/dpa)
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