Nano und Kultur

11. Juli 2006, 21:04
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Nano fördern:

Im Rahmen der geförderten EU-Coordination-Action ERA-SPOT "Strengthen Photonics and Optical Technologies for Europe" arbeiten Förderorganisationen und Ministerien aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Irland, Slowenien und Schweden zusammen, um die Forschungsaktivitäten in den Bereichen "Photonik und Optische Technologien" in Europa zu stärken. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) propagiert in diesem Rahmen eine erste Ausschreibung, deren Ziel die Förderung von klein dimensionierten ("small scale"), kooperativen und transnationalen Vorhaben ist. Anträge sind bis 21. Juli möglich.
Nanoinitiative

Begriff entwickeln:

Bei einem Kongress in Salzburg wollen Wissenschafter aus ganz Europa sich vom 5. bis 9. Juli mit Biosemiotik auseinandersetzen. "Es geht um die Entwicklung eines neuen Biologiebegriffs für das 21. Jahrhundert", heißt es vonseiten der Organisatoren der Tagung "Gathering in Biosemiotics 6". Biosemiotik ist keine Wissenschaft im herkömmlichen Sinn, sondern vereint Biologie, Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Die Biosemiotik geht davon aus, dass in der belebten Natur Kommunikationsprozesse ablaufen.
5. bis 9. Juli 2006 im Bildungszentrum St. Virgil;
Biosemiotics2006

Kultur erforschen:

Die vierte internationale Konferenz der weltweit tätigen kulturpolitischen Forschungsgemeinschaft iccpr (International Conference on Cultural Policy Research) findet heuer vom 12. bis zum 16. Juli erstmals in Wien statt. Rund 400 internationale Kulturpolitik-Experten präsentieren aus diesem Anlass ihre aktuellen Forschungsergebnisse in Vorträgen, Diskussionen und Foren im Museumsquartier und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst.
Infos: EDUCULT - Institut für die Vermittlung von Kunst und Wissenschaft, quartier21/MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien, Telefon: (01) 522 31 27

(DER STANDARD Printausgabe, 5. Juli 2006)

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